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Begegnungsladen für Menschen
mit und ohne körperliche Behinderung

Was uns wichtig ist

MÜNCHEN, WELTSTADT MIT HERZ
Jeder kennt München – wohnen wir doch alle entweder direkt in München oder in der Umgebung.
Deshalb auch keine Zahlen, Daten und Fakten, aber die beiden Brüder Stasi (der Südturm der Frauenkirche) und Blasi (der Nordturm der Frauenkirche), hier mitten im Bild, haben energisch protestiert und wollten genannt werden- eigentlich war es Blasi, der 12 Zentimeter höher ist als sein Bruder und sich mächtig etwas darauf einbildet – vielleicht kommt daher auch der Ausdruck „blasiert“? Man weiss es nicht. Aber dem Volksglauben nach zanken sich die beiden Brüder oft, und Blasi wird nicht müde zu betonen, dass er der größere der beiden ist – wie richtige Brüder eben. Nur beim Thema Teufelstritt schwiegen beiden leicht betreten.
Und das kam so:
Als der Teufel erfuhr, dass schon wieder eine Kathedrale gebaut werden sollte, und das auch noch in München, wurde er darüber so wütend, dass er seine sieben Sachen packte, und schnurstraks nach München kam.
Dort zornte er „ wie kann es sein, dass ich mich so abmühe, die Menschen zu verführen und alles was sie tun, ist noch eine weiter Kirche zu bauen! Na wartet, die Suppe versalze ich Euch!“. Und mit diesen Worten ging er geradeaus zum Baumeister der Kirche, Jörg Ganghofer, und bot ihm seine Hilfe an – natürlich ganz uneigennützig. Der Baumeister war erstaunt- der Teufel persönlich wolle ihm helfen, dieses Mammutprojekt zu stemmen, und fragte nach, wie denn die Bedingungen seien, denn dass der Teufel umsonst helfen würde, davon hat sogar unser Baumeister noch nie gehört.
„Nun“ sagte der Teufel „nur eine Kleinigkeit, nichts Besonderes. Es soll einfach kein Fenster in der Kirche zu sehen sein.“……..“ Du siehst, ein Klacks für einen Baumeister wie Dich“ fügte er noch schelmisch grinsend hinzu, denn er wusste, dass selbst bei der größten Begeisterung kein Mensch in eine Kirche gehen würde, die stockdunkel ist.
Ganghofer war entsetzt- eine Kirche ohne Fenster, wie soll das denn gehen? Aber er willigte ein und begann mit dem Bau, der auch ausgesprochen schnell und ohne Probleme fertig wurde.
Aber wie musste der Teufel staunen, als die Kirche eingeweiht war und die Leute in Scharen hineingingen.
Wütend schrie er den Baumeister an: „ Du hast Dich nicht an die Vereinbarung gehalten! In eine dunkle Kirche geht kein Mensch!“
Jörg Ganghofer lächelte milde und erwiderte: „doch, natürlich. Komm in die Kirche und sieh selber“
Der Teufel eilte sofort in die Kirche – aber: hinein durfte er nicht. Kein Teufel oder böses Wesen darf eine Kirche betreten. So konnte er nur im Eingang stehen und sich umblicken, und tatsächlich: kein Fenster. Nicht eines.
Ob ihn die Tatsache, dass der Baumeister sich an den Handel gehalten hat, oder die Erkenntnis, dass der Baumeister ihn ausgetrickst hat, (denn nur einige wenige Zentimeter weiter im Kircheninneren sieht man all die prachtvollen Fenster), den Teufel derart erzürnt hat, dass er wütend aufstampfte, ist nicht überliefert.
Aber man kann immer noch den Abtritt des Schuhes des Teufels sehen an der Stelle an der er stand, und wenn man genau hinschaut, sieht man auch einen kleinen Sporn.

Wir fliegen (Youtube) mit Antenne Bayern über München.

Wir lachen über den Witz mit der Münchner Arzthelferin, die ihre Stelle in Köln neu begonnen hat. Zum Probezeitgespräch lobt der Arzt sie. „Sie machen das wirklich prima, die Patienten mögen Sie gerne und Sie sind meine rechte Hand. Aber, könnten Sie bitte in Zukunft unterlassen, nach jeder Blutabnahme „ozapft is!“ zu rufen?“

Wir backen typisch Münchnerisch: die Prinzregententorte
Wenn es eine Torte gibt, die ihren Ursprung in München hat, dann ist es die Prinzregententorte. Von Hofkonditor Julius Rottenhöfer für Prinzregent Luitpold entworfen, wird sie heute noch nach altem Rezept in 8 Schichten gebacken, als Widmung für das Land Bayern mit seinen 8 Regierungsbezirken.
Eine ziemlich lange Arbeit, muss man doch alle Böden einzeln backen, damit sie wirklich echt ist- geübte Finger backen einen dicken Boden und teilen ihn 8 mal.
Eine Erleichterung gibt es: Seitdem die Pfalz nicht mehr zu Bayern gehört, darf die Prinzregententorte auch mit 7 Böden gebacken werden – na, wenn das mal nicht viel Zeit spart.
Übrigens: man ist sich nicht sicher, ob nicht vielleicht doch der Konditor Erbshäuser die Prinzregententorte erfunden hat- was für ein Glück, dass man dort noch die originale Prinzregententorte einfach kaufen kann! Und wie passend, dass die Konditorei in der Glücksstraße zu finden ist- na wenn das mal kein Zeichen ist, den Quirl zuhause stehen zu lassen.

Für die, die den Kochlöffel schwingen wollen:
Originalrezept Prinzregententorte
Zutaten für den Rührteig:
• 250 g weiche Butter oder Margarine
• 250 g Zucker
• 200 g Mehl
• 4 Eier (M)
• 1 Päckchen Vanille-Zucker
• 50 g Speisestärke
• 1 Prise Salz
• 1 gestrichener TL Backpulver
Für die Buttercreme:
• 1 Päckchen Pudding-Pulver Schokolade
• 100 g Zucker
• 500 ml Milch
• 250 g weiche Butter
Für den Schokoladenguss:
• 200 g Zartbitter-Schokolade
• 1 EL Öl (z.B. Rapsöl)
Zubereitung:
• Backofen auf 180 Grad (Umluft ca. 160 Grad) vorheizen.
• Springform (∅26 oder 28 cm) einfetten.
• Für den Teig die Butter oder Margarine, den Zucker, den Vanille-Zucker und das Salz so lange rühren, bis eine homogene Masse entsteht.
• Die Eier einzeln im Teig unterrühren, damit es nicht zu sehr spritzt.
• Das Mehl mit Speisestärke und Backpulver vermischen und ebenfalls in 2 Portionen auf mittlerer Stufe kurz unterrühren.
• Aus diesem Teig werden nacheinander 7-8 Böden gebacken. Dazu jeweils 3 großzügige Esslöffel des Teiges auf den Springformboden streichen. Am Rand sollte der Teig nicht zu dünn werden, da er an dieser Stelle sonst zu dunkel wird. Jeder Boden wird mit einer Backzeit von ca. 8 Minuten, ohne Springformrand auf dem Rost im Ofen goldbraun gebacken.
• Nach dem Backen die Böden jeweils von der Springform lösen und auf einem weiteren Rost abkühlen lassen.
• Für die Creme den Pudding mit 100 g Zucker nach Packungsanleitung zubereiten und anschließend erkalten lassen. Dabei öfter umrühren, damit keine Klümpchen entstehen.
• Mit dem Handrührgerät die Butter geschmeidig rühren und anschließend den abgekühlten Pudding langsam unterrühren.
• Bis auf einen Boden, alle Böden mit der Creme bestreichen und zusammensetzen. Zuletzt den Boden ohne Creme oben auflegen und die Torte kalt stellen.
• Für den Guss muss die Schokolade grob zerkleinert und mit dem Öl in einem Wasserbad bei schwacher Hitze geschmolzen werden. Dabei immer wieder rühren.
• Anschließend den Schokoladenguss auf die Mitte der Torte gießen und durch Bewegen der Torte gleichmäßig darüber verlaufen lassen. Am Rand muss der Guss ggf. noch mit einem Messer verstrichen werden. Für eine gleichmäßige Oberfläche, die Torte vorsichtig auf eine Platte aufklopfen. Danach den Guss fest werden lassen und die Torte wieder kalt stellen.

WISSEN
Bayern 2 hat die sehr interessante Reihe „Die neue Norm“ aufgenommen. Die Radio-Sendungen können kostenlos jederzeit als Podcast angehört werden. Wir empfehlen zum „Tag der Vielfalt“ am 26. Mai 2020 die Sendung „Die Neue Norm: Behinderung – Superkraft oder Kryptonit? Was macht Menschen mit Behinderung stark? Was schwach?“ (Podcast)

WITZE
Lachen ist gesund. Viel Spaß!


Luise Kinseher zur Absage des Oktoberfests in der tz:„Keine Wiesn? Bleibt das große Nichts! Aber weiß man`s? Wenn auf der Theresienwiese nichts ist, bekommt die Natur womöglich freie Bahn und überwuchert den Platz. In den Baumwipfeln nisten wilde Hendl, Brauereirösser grasen auf der Lichtung, und das Gebrüll des bayrischen Löwen kündet von seiner neuen Freiheit.“

Aus https://www.aberwitzig.com/coronawitze.php:
Viele von euch wissen gar nicht, dass sie das Coronavirus haben. Eines der Symptome ist aber, keinen Geschmack zu haben! Denkt mal darüber nach.

Oh, ich sehe Sie haben eine Lücke im Lebenslauf. Was haben Sie 2020 gemacht?-
Netflix gekuckt und Hände gewaschen.

Ich verstehe diese ganzen Hamsterkäufe nicht. Helfen diese Viecher gegen das Virus?

Was sagt der chinesische Präsident wegen des Coronavirus?-
„Keine Sorge, das mit dem Virus hält nicht lang. Ist doch „Made in China”.



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Yoga im Sitzen (YouTube)

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Mali mit Christine Neubauer (YouTube)